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Evangelisch-Lutherische Kirche Moosburg a.d. Isar
(letzter Update: 22.02.2012)
 
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(Die Paramente unserer
Kirche in Moosburg)
Die Versöhnungskirche
in Moosburg
Das Zentrum unserer Kirchengemeinde
 
Unser Kirchengebäude im Wandel der Zeit

Die folgenden 21 Bilder zeigen beide Kirchengebäude bzw. Gemeindezentren unserer Moosburger Kirchengemeinde in der jeweiligen Entstehungsphase.

Bilder 1 bis 8:
In den Jahren vor und während des zweiten Weltkrieges, von 1939 bis 1945, entstand in Moosburg das Kriegsgefangenenlager "STALAG VII A", welches dann, nach der Befreiung der Gefangenen durch die Alliierten 1945 zunächst als Internierungslager genutzt wurde. Ab 1948, nach der Freigabe des Lagers, wurden dessen Gebäude, vorwiegend Baracken, für viele Heimatvertriebene zum neuen Zuhause und es entstand so ein eigener Stadtteil in Moosburg, die sogenannte "Neustadt".
Im Laufe der Jahre verfiel dann der Großteil dieser Baracken, wurden abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Einige, besser erhaltene wurden jedoch umgebaut um einem neuen Zweck zu dienen.
1960 erstand unsere, damals noch junge evangelische Kirchegemeinde eine dieser Baracken und baute diese zur ersten "Kirchenbaracke" um wie man sie auf Bild 1 sehen kann. 1972 wurde das Gebäude nochmal umgebaut um neuen Ansprüchen besser gerecht zu werden. Diese Umbauten zeigen die Bilder 2 - 6. Bild 7 dann zeigt den fertigen Gottesdienstraum und Bild 8 die damalige Altarwand.
1999, nach 39 Jahren im Dienste unserer Gemeinde, wurde dieses erste Gemeindezentrum abgerissen.

Bilder 9 bis 21:
Nach dem das erste Gemeindezentrums abgerissen war wurde an selber Stelle ein neues errichtet. Bild 9 zeigt den Grundriss des Gebäudekomplexes mit Sakral- und Nutzräumen. Bilder 10 und 11 dann zeigen alles im Modell. Bereits im Mai 1999 begann man mit dem Neubau. Am 17. September 1999 erfolgte die Grundsteinlegung und am 30. September beging man das Richtfest. Die Bilder 12 - 21 dokumentieren die Bauphase bis hin zur Fertigstellung im Jahr 2000. Die Einweihung fand am 1. Juni 2000 statt.
Bilder vom Bau des alten und des neuen Gemeindezentrums:
Weitere Bilder
Bilder von der Einweihung des neuen Gemeindezentrum im Sommer 2000:
Weitere Bilder die an verschiedenen Tagen in der Festwoche Rund um die Einweihung unseres Gemeindezentrums im Juni 2000 entstanden:
Die Fotovoltaikanlage auf den Dächern unseres Gemeindezentrums
Rechts:

Die Ansicht unseres Gemeindehauses aus südlicher Richtung.
Im Hintergrund das Kirchengebäude.
Noch sind beide Dächer solartechnisch unbestückt.
 
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Links:

Ansicht der Kirche aus südöstlicher Richtung.
Die Dächer bestehen jeweils aus gefalztem Kupferblech mit 7.5° Dachneigung.
Ausrichtung: Südwest bzw. Südost
Rechts:

Montierte Unterkonstruktion auf dem Gemeindehaus.
Im Hintergrund sind bereits erste Module auf dem Kirchendach zu sehen.
Typ: Schüco CIS-Dünnschichtmodule TF 70 bzw. TF 75; (CIS=Kupfer-Indium-Selen).
 
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Links:

Montierte Dünnschichtmodule auf dem Kirchendach und die Kabelführung zum Nachbardach in Aluminiumrohren.
Rechts:

Absturzsicherung für die Montage der Module auf dem Kirchendach.
 
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Links:

Im Bild sind die SGI 4500 T Wechselrichter und die zugehörigen Transformatoren der Firma Schüco, sowie, im unteren Bereich des Bildes, der DC-seitige Überspan- nungsschutz zu sehen.
Auch auf der Wechselstromseite gibt es einen Überspannungsschutz.
Rechts:

Auf Basis des Datenloggers Solarlog 400e haben wir in Eigenleistung eine Anlagenüberwachung aufgebaut, mit der wir die Ertragsdaten ins Internet einspeisen können (Ertragsdaten, siehe unten), die uns per E-Mail alarmiert, wenn Probleme bei den Wechselrichtern auftreten und die außerdem eine Großanzeige von RICO ansteuert.
Wir hatten bereits zuvor einen Internetzugang über ein Modem und einen Flatrate-Tarif, so dass beim Betrieb der Anlagenüberwachung keine zusätzlichen Telefon- und Internetkosten anfallen.

Hier sieht man Thomas Hagenmaier bei der Programmierung des Solarlogs.
 
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Links:

Wer sich vor den Programmierarbeiten, dem Verlöten der Kabel und den Mauerstemmarbeiten zum Führen der Kabel zu den Wechselrichtern nicht scheut, kann somit eine günstige Anlagenüber- wachung aufbauen.
In unserer Gemeinde haben sich fleißige Helfer gefunden!
Den Schaltplan für die Anlagenüber- wachung finden Sie hier .

Günter Hagenmaier beim Anschluss der Anzeige.
Rechts:

Die Gemeinde hat sich für eine Großanzeige entschlossen, damit die Erträge auch visualisiert werden.

So kann jeder Kirchgänger erkennen:
• welche aktuelle Leistung, die Anlage bringt,
• wie viele kWh sie insgesamt eingespeist hat und
• wie viele kg CO2 vermieden werden konnten.
 
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Links:

Am 3. Adventswochenende 2008 konnte die PV-Anlage bei bestem Sonnenschein in Betrieb gehen!


Im Bild: Ulf Krüger und Pfarrer Klaus Bösl freuen sich über die gelungene Umsetzung des Projektes.
Von der ersten Idee, eine solche Anlage zu bauen, bis zum Abschluss der Arbeiten, sind 6 Monate vergangen. Zur Durchführung eines solchen Vorhabens sind natürlich auch Genehmigungen vieler Stellen einzuholen. Da aber alle an einem Strang gezogen haben, konnte das Projekt zügig durchgezogen werden.
Technische Daten der Gesamtanlage:

• 19,98 kWp installierte Leistung.
• Inbetriebnahme Dezember 2008.
• Bebaute Modulflächen: 220 qm.
• Module in CIS-Dünnschicht-Technologie, die bei Ihrer Herstellung verhältnismäßig wenig Energie verbrauchen.
• 4 Wechselrichter SGI 4500 T mit galvanischer Trennung.
• Die zur Anzeige gelangende Menge an vermiedenem CO2 pro eingespeister kWh beträgt 0,7 kg.
• Für die Herstellung der gesamten PV-Anlage wurden maximal 50.000 kg CO2 freigesetzt, die durch den Betrieb der PV-Anlage, d.h. die Stromeinspeisung, wieder vermieden werden müssen.

(Schätzung nach Mason, Fthenakis, Hansen, Kim: „Energy Pay-Back and Life Cycle CO2 Emission of the BOS in an Optimized 3.5 MW PV Installation“, Mai 2005, sowie nach Knapp, Jester: „An Empirical Perspective on the Energy Payback Time for Votovoltaik Modules“, Juni 2000).

• Pro Jahr wird unsere PV-Anlage den Ausstoß ca. 12.500 kg CO2 vermeiden. Das heißt, dass die Anlage nach ca. 4 Jahren einen positiven Umweltbeitrag liefert. Die Lebensdauer einer solchen Anlage wird auf 30 Jahre geschätzt.




 
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