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Evangelisch-Lutherische Kirche Moosburg a.d. Isar
(letzter Update: 22.02.2012)
 
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(Die Paramente unserer
Kirche in Moosburg)
Das neue Pfarrhaus
in Moosburg
 
Spatenstich als Auftakt zum Neubau des Pfarrhauses in Moosburg


pfarrhaus spatenstich moosburg v.l.: Baumeister Franz Hofschuster, Prädikant Waldemar Küchler,
Vertrauensmann Dr. Philipp Pfeiffer, Pfarrerin Regine Weller, Architektin Sonja Schröter

pfarrhaus spatenstich moosburg Dort, wo das alte Pfarrhaus vor ein paar Tagen noch stand, wo Berge von Schutt geräumt und Platz geschaffen wurde, konnte man diese fünf Menschen beobachten, wie sie voller Vorfreude auf das neue Pfarrhaus, welches bald an dieser Stelle stehen soll, zum ersten Spatenstich, als symbolischen Start für den Neubau, das scharfe, glänzende Spaten-Blatt in die Erde stachen.
Kirche Moosburg
 
Artikel aus dem Erdinger Anzeiger
Die Pläne der evangelischen Versöhnungsgemeinde

pfarrhaus moosburg Südansicht
Große Fenster dominieren die Südseite des geplanten neuen Pfarrhauses der evangelischen Versöhungsgemeinde Moosburg. Es wird in Passivbauweise errichtet, womit die Kirche auch als Beispiel vorangeht.Repro: Kuhn
Aktiv im Passiv-Pfarrhaus
Modern und zeitgemäß soll das neue evangelische Pfarrhaus in Moosburg werden. Noch wartet die Gemeinde jedoch auf die letzten Genehmi- gungen.

VON KLAUS KUHN

Moosburg - Die theologische Notwendigkeit einer Speisekammer in einem evangelischen Pfarrhaus wird auch das Landeskirchenamt nicht begründen können, aber die kirchliche Behörde hat sie vorgeschrieben. Pfarrerin Regine Weller konnte sich darüber ein Grinsen nicht verkneifen, als sie dem FT die Pläne
 
des Architekturbüros Schröter für den Pfarrhausneubau vorstellte. Pflicht sind auch drei Kinderzimmer, weil Pfarrersfamilien Platz haben sollen. "Ansonsten haben die Gemeinden eine recht große Freiheit", betonte die Theologin. Diese hat die evangelische Versöhnungskirche Moosburg genutzt und ein Passivhaus entwerfen lassen, das bereits im Bauausschuss des Stadtrates als modern und zeitgemäß gelobt wurde. Wichtig für die Kirchenangehörigen: Die Pfarrerin ist nicht nur in ihrem Büro im evangelischen Gemeindezentrum an der Schlesierstraße, sondern auch an ihrem künfitgen Wohnsitz an der Geibitzstraße zu sprechen. Dort
Kirche Moosburg
gibt es dann ein Arbeitszimmer, das vom Wohnbereich getrennt ist. "Das macht Sinn, denn die Familien der Pfarrer haben ein Anrecht auf Privatsphäre, auch wenn der Beruf des Pfarrers ein öffentlicher Beruf ist", erläuterte Regine Weller. Die architektonische Aufteilung gestattet vertrauliche Gespräche. Das ist nicht nur von der Kirchenleitung gewünscht, sondern von der Pfarrerin mitgetragen. "Das ist sehr gut gelöst worden", lobte sie den Entwurf.
    Zum weiteren Ablauf sagte Regine Weller, dass die Gemeinde nun noch auf die letzte Genehmigungen warte. Diese müssten in den nächsten zwei Wochen eingehen. Dann werde umgehend mit
 
Ausschreibungen begonnen. Als öffentlicher Auftraggeber habe die Kirche ähnlich vorzugehen wie Kommunen. Die Pfarrerin betonte aber, dass es ihr Ziel sei, möglichst einheimische Unternehmen zu beauftragen. "Wir haben sehr viel mit örtlichen Handwerkern zu tun, und es ist einfach besser, wenn die Firmen vor Ort sind."
Bis mit dem Bau begonnen wird, hat der Bauausschuss des Kirchenvorstands noch eine Menge Arbeit. So stünden noch letzte Entscheidungen etwa über die Art der Heizung an, berichtete Regine Weller, die sich schon auf das neue Haus freut. Sie wird die erste sein, die dort einziehen darf.




 
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